Schiebeschachteln, Kartonschuber oder Schiebeverpackungen

Schiebeschachteln funktionieren wie Schubladen. Auf einen klassischen, meist bezogenen Karton, die sogenannte Schublade, wird eine Manschette oder Hülse geschoben.


Die Zahl der Bezeichnungen ist groß, aber im Prinzip geht es immer um das altbekannte Prinzip der Streichholzschachtel. Wenn man solch einen Kartonschuber sehr einfach konstruiert, kommt man mit geringeren Kosten als bei der Stülpverpackung aus. Denn das Außenteil kann eine einfache Hülle z.B. in Kartonstärke sein. Manche nennen dieses Teil Sleeve. Auch eine Banderole kommt in Frage. Davon sprechen wir als Hersteller in der Regel, wenn das verwendete Material Papierstärke hat. Das Außenteil kann aber auch wie das Oberteil einer Stülpschachtel als Bezugskartonage konstruiert sein. Oder man verwendet zwei Teile, die das Unterteil umschließen.


Letztendlich ist es eine Frage der gewollten Funktionalität und Anmutung der Verpackung.

Gegenüber der Stülpbox hat die Schiebeverpackung den Nachteil, dass es kein „Oberteil“ gibt, in das z.B. zusätzliche Inlays eingebracht werden können oder Broschüren und dass eine Präsentationsfläche fehlt, die bei der Innenseite einer Stülpdeckelverpackung gegeben ist.

Schiebeschachtel Hersteller in Deutschland

Spricht man von einem Schuber, so meint man damit meist die „Schubladen“ bzw. Schubfächer, die mit der beschriebenen Hülle umfasst werden. Mit Schubern werden oft aber auch Stehsammler bezeichnet, die aus einem einzigen, meist vorn und oben offenen Teil bestehen und der Aufnahme von Büchern, Katalogen, Broschüren und ähnlichem dienen.

Wie man sieht, verbirgt sich unter diesem Verpackungstypus der Schubbox ein äußerst breites Spektrum an Gestaltungsformen.