Wie teuer dürfen Luxusverpackungen sein?


Eine der schwierigsten Fragen für den Verpackungsanwender. Der Einkäufer neigt dazu, die „preisgünstigste“ Lösung zu wählen. Der Marketing- / Vertriebschef bevorzugt meist eine Lösung, die maximalen Umsatz erwarten lässt. Der Logistikchef will möglichst geringe Distributionskosten und geringen Ausschuss beim Transport haben und der Umweltbeauftragte versucht, möglichst das umzusetzen, was unter ökologischen Aspekten vom Verbraucher für richtig gehalten wird. Kein Wunder, dass Entscheidungsprozesse bei Verpackungsprojekten oft sehr lange dauern.

Theoretisch ist die Lösung einfach: Erhöhe den Wert der Luxusverpackung so lange, wie die Preiszahlungsbereitschaft des Kunden für den Inhalt dadurch weiter gesteigert wird! Erst wenn die zusätzlichen Stückkosten der Verpackung größer sind als der Mehrertrag pro verkaufter Einheit, ist die Grenze erreicht. Natürlich sollten auch die sogenannten verpackungsdependenten Kosten in das Kalkül einfließen, also. z.B. Logistikkosten oder Ausschusskosten.

Derzeit wichtigste Nebenbedingung dabei sind ökologische Aspekte. Diese lassen sich durch ästhetisch anspruchsvolle Luxusverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen besonders gut berücksichtigen, denn solche Verpackungen landen für gewöhnlich nicht im Müll, sondern werden lange Zeit im Haushalt des Konsumenten genutzt und werben dort auch nach dem Kauf für den Anbieter.

Wird dann auch noch verdeutlicht, dass die Verpackungen „Made in Germany“ sind bzw. die Materialverwendung strengen europäischen Schutznormen unterworfen ist, wird man dem in rasantem Tempo sich verändernden Verbraucherbewusstsein gerecht.

Folgt man diesen Gedanken, werden häufig Verpackungslösungen entstehen, die bezüglich luxuriöser Ausgestaltung in den absoluten „High-End-Bereich" gehören und den aktuellen ökologischen und geschmacklichen Trends in jeder Hinsicht gerecht werden.

Ein schönes Beispiel für diese Überlegungen stellt unsere völlig neu konzipierte Promotionbox dar. Sie besteht aus vielen luxuriösen Komponenten, die das „unboxing" zu einem echten Erlebnis werden lassen. Heute lesen Sie das erste „Kapitel“. Wie es weitergeht, sehen Sie im nächsten newsletter!